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Über
die Autorin Mirjam Elias
Es war mitten
im Winter. Ich bahnte mir einen
Weg durch dicken Schnee.
Mitten auf dem übergroßen Zirkusplatz in Bukarest
hörte ich einen
lauten Ruf: "Hallo, was machst du eigentlich auf der
großen Erde?" Ich
rutschte urplötzlich aus, kam wieder hoch und sah
aus der Ferne einen Clown mir zuwinken. Ich kratzte mich
am Kopf und rief: "Ich weiß es noch nicht." Laut
lachend rief er: "Viel Glück." Ich hatte
gerade den Abschluss der Theaterschule gemacht und reiste
mit Freunden durch Ost-Europa. Da
fuhren noch Pferde mit Schlitten und Glöckchen über
den Schnee. Der Clown machte mich nachdenklich. Kann man
leben ohne Ziel? Ich arbeitete in einer Buchhandlung, bei
einem Drehorgel und in einem Museum, ich war Putzfrau und
Bedienung in einer Kantine Wie sollte es mit mir weitergehen? Von
Stiefie lernte ich das Erzählen.
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Ihre
Abenteuer von Shantra, dem Tiger, der sich in die
'Dessa' (indonesisches Wort für Dorf, in Niederländisch übernommen, .Anm.
d. Übers.) schlich, spielten in Indonesien.
Meine Mutter las viel vor. Mein Vater war Journalist,
er schrieb über Unterricht. Als politischer
Gefangene war er aus dem Konzentrationslager Buchenwald
entwischt. Als di e
Nazis ihn wieder verhafteten, folterten sie ihn
fast zu Tode. Darum dachte ich
schon früh über die Frage nach: wo endet
das Gute und wo fangt das Böse an?Aus Ost-Europa
zurück wurde mir der Unterschied zum Westen
deutlich. Wo kam das her? Und wie dachten wir vor
Jahrhunderten? Dann holte ich das Abitur auf der
Abendschule nach und studierte Geschichte. Ich
wurde Rundfunkjournalistin. Mit meinem Mann, der
Fotograf ist, machte ich Zeitungsreportagen. Und
ich schrieb Bücher für Erwachsene.
Mehr über
Mirjam? Kliek
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