Die Galerie
In einem Haus an der gegenüberliegenden Seite des Hotels Atlantic, Westeinde 21, hatte Willy van Biene Unterschlupf gefunden. Hinter jenen Hausern gab es den Stolz aller Kinder aus der Nachbarschaft: die Galerie.
M
an konnte da fantastisch Rollschuh laufen und auf Stelzen gehen. Oder die Kinder spielten auch Fangen oder Packen und Verstecken. Auch mit Murmeln beschäftigten sie sich.
1961 wurden die Galerie und die Hauser auf jener Seite der Strasze Westeinde abgebrochen; an der Stelle steht heute die Niederländische Nationalbank.
An der einen Seite der Galerie, im Park, rosteten wahrend des Krieges Tausende Fahrräder vor sich hin, die die Nazis den Niederländern abgenommen haften, (eine Erklärung auch für den heute noch gegenüber deutschen Gasten gebrauchten
Ausspruch "Gib mir erst mein Fahrrad zurück". Anm. d. Übers.) An der anderen Seite gab es Geschäfte. Die Galerie hatte an jeder Ecke eine Kuppel. Dort oben schliefen tagsüber ganze Koloniën von Fledermäusen. Abends wurden sie munter. Dann gingen sie auf Jagd. Manchmal schwirrten sie scharf an Ronnys Baumhütte vorbei.
Zu den Bildern:
Um die Galerie herum führte eine Parkanlage. Dort hatte früher der Stolz von Amsterdam gestanden, das Paleis van Volksvlijt, das in 1929 in Flammen aufgegangen war. Hier Bilder von der Galerie vor dem Brand
.
Productie: Sweering & Elias Zuruck